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Mann lässt sich beraten? !

Als Kind schon auf Mann geeicht: Verfängliche Mythen und einengende Rollenzuschreibungen bringen Männer unter Druck. Vor allem dann, wenn die Gefühle nicht mehr vereinbar sind mit dem, was man früh schon eingeflößt bekam: echte Männer (Indianer) weinen nicht. Wie und wo sich Männer Hilfe holen können und warum der Gang zur Männerberatung alles andere als ein Zeichen von Schwäche ist ...

Ralph ist 46 Jahre alt. Ein unkomplizierter Typ mit Handschlagqualität und einer Leidenschaft fürs Marathonlaufen. Gibt es Probleme, macht er das in erster Linie mit sich selbst aus. Beruflich läuft es bestens, sein Job im mittleren Management ist eine sichere Bank. Die Ehefrau arbeitet in Teilzeit, die heranwachsenden Kinder machen sich gut, zweimal im Jahr leistet man sich einen Familienurlaub, manchmal sogar einen Städtetrip zu zweit. Alles in allem ist viel gelungen. Und doch stimmt etwas nicht mit ihm. Nur ungern gesteht sich Ralph seine wachsende innere Unruhe ein, seine latente Gereiztheit und das Gefühl des Festgefahren-Seins. Manchmal erschrickt er selbst über seinen zunehmenden Zynismus und noch mehr darüber, plötzlich zu verstehen, wieso Männer vom Zigarettenholen nicht mehr nach Hause kommen. Nach Monaten des Verdrängens wendet er sich an die Männerberatung. Vorweg möchte er sich richtig verstanden wissen und stellt bereits am Telefon klar: „Ich habe eigentlich keine Probleme, ich fühle mich nur oft unzufrieden und genervt.“

 

Als Männerberater habe ich in 25 Jahren ähnliches und mehr gehört. Wenn Männer ihre Gefühle wahrnehmen und benennen können, ja überhaupt, wenn sie sich über die Türschwelle in die Männerberatung wagen, ist das schon ein großer Schritt. Leider erreichen wir die Männer oft erst, wenn es fünf vor zwölf steht und sie nicht mehr anders können, als sich Hilfe zu suchen. Immerhin ließe sich der Leidensdruck verwerten, bringt er doch eine hohe Bereitschaft mit sich, etwas zu verändern. Symptomatisch erfahre ich bei den Mittvierzigern die oft quälende Frage: „War’s das jetzt?“ Ein guter Zeitpunkt – denn es ist nie zu spät – mit sich in Beziehung zu treten und seine ganz eigenen Kraftquellen zu finden.

 

Schiss vor Gefühlen


An den Themen hat sich seit Beginn meiner Beratungstätigkeit nicht viel geändert. Es geht um Beziehungsprobleme, emotionale Krisen nach der Scheidung, manchmal auch um Ängste, sexuelle Probleme, kritische Lebensereignisse bis hin zu Suizidgedanken. Meist stehen Konflikte und Krisenhaftes in Zusammenhang mit Leistungs- und Erfolgsdruck. Wenn Männer nicht erreichen, was sie sich vorstellen oder andere von ihnen erwarten, geben sie meist noch mehr Gas und neigen dazu, über ihre Grenzen zu gehen. Die Überforderung mündet dann in Dauerstress oder in einem Burnout. Über all diese Themen könnte man im Grunde eine Überschrift stellen: fehlende Selbstliebe. Ja, diese Männer haben etwas verloren, was ich als liebevollen Umgang mit sich selbst beschreiben würde. Damit verliert der Mensch den Zugang zu seiner Gefühlswelt. Männer sind introvertierte Fühler, sagte mit einmal eine Psychologin. Wir Männer haben Schiss davor, unsere Gefühle zu zeigen, weil wir glauben, es sei eine Schwäche. Der im Kongo geborene und in einer Londoner Brennpunktsiedlung aufgewachsene JJ Bolo schreibt in seinem Buch „Sei kann Mann“:  …“wir müssen mit „Echter-Mann-Mythen aufräumen und stattdessen zeigen, wie vielfältig Mannsein heute gelebt werden kann.  Wir müssen die Illusion einer starren und begrenzten Männlichkeit entlarven, die Jungen und Männer unfähig macht, mit ihren Gefühlen umzugehen und sie – unbeabsichtigt oder nicht – zu Aggressoren und Beherrschern ihrer Mitmenschen macht. Wo die emotionale Sprache fehlt, wo seelische Nöte unterdrückt  werden, wächst die Gefahr der Destruktivität und Gewalt – gegen sich und andere.“ Ich habe diese Aussage bewusst zitiert, weil ich sie für richtig und wichtig halte.

 

Tun, als ob


Gregor, 39. Seit seine Partnerin die Beziehung für beendet erklärt hat, macht er auf „Abenteurer“. Mit einer verwegenen Frisur, einem frisch gestochenen Tatoo und Fitnessstudio-gestählten Muskeln widmet er sich Extremsport. Doch der Image-Wandel hat einen Haken:  seine Gefühlsebene ist Gregor komplett übergangen, er ist sich gar nicht bewusst, was ihn da reitet. Gegen seine innere Leere, seine Erschöpfung und seinen ständigen Stress, nicht zu genügen, kennt er nur eine Strategie: lässig bleiben, so tun als ob. Bis er spürt dass dieses Verhalten weder zu sich selbst noch in eine neue Beziehung führt.

In einer solchen Situation kann ein Gespräch unter Männern, die Reflexion, das Sich-Mitteilen heilsam sein. Die Türen stehen offen für eine Beratung von Mann zu Mann. Man(n) müsste eben den ersten Schritt tun.

 

Albert Feldkircher Buch  „MANNsein heute – Prügelknabe oder Seiltänzer?“  ist ausverkauft. Restexemplare sind beim Autor noch erhältlich.

www.feldkircher-trainings.com

Albert A. Feldkircher

Veröffentlicht am 03.05.2024
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